Familientreffen auf Schloss Gödens

Der Familientag, also die Sitzung der Familienversammlung wurde durch den Vorsitzenden Ernst-Wilhelm (Kannenberg) eröffnet. Er begrüßte die über 100 Teilnehmer (einschließlich Kinder). Die Familienversammlung fand im großen Barocksaal des Schlosses statt, der gerade frisch renoviert in frischem Glanz erstrahlte.

Edda und Georg Gödens als Gastgeber

Mit ganz besonders viel Mühe hatten sich Hausherr Georg Gödens und seine Frau Edda auf das Ereignis vorbereitet. Von der Beleuchtung über Mobiliar bis zur Dekoration: nichts wurde dem Zufall überlassen.

Familienversammlung

Bericht des Vorsitzenden mit einem Rückblick auf seine Amtszeit:

Zu Beginn des Familientages erstattete der Vorsitzende Bericht über die Ereignisse des letzten Jahres. Dies sei allerdings sein letzter Bericht sei, wie ja auch Allen schon durch die Einladung zum Familientag bekannt gegeben. Er werde sich einer anderen größeren Aufgabe in Zukunft unterziehen müssen, die es ihm nicht gestatte, sein Amt weiter auszuüben.

Ernst-Wilhelms Amtszeit ist im Wesentlichen dadurch geprägt gewesen, dass die Familientage nicht mehr wie früher immer nach dem gleichen Schema, sondern alternativ auch als reine Familientreffen mit großem Familien-Beiprogramm abgewickelt worden sind. Erinnert sei insbesondere noch einmal an den Familientag in Pommern und an den Familientag in Wedel im letzten Jahr.

Beide Familientage waren durch ein umfangreiches Beiprogramm und durch besonders interessante Begegnungen geprägt. Der Familientag in Wedel hat im Hinblick auf die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen neue Maßstäbe gesetzt. 

Das neue Buch "Die Wedel" ein Meilenstein in der Familiengeschichte

Das Wedel-Buch, über das auf den letzten Familientagen jeweils berichtet worden ist, ist nunmehr fertig und konnte bereits beim Familientag vor Ort erworben werden. Besonderer Dank gilt Dietrich (Tuetz), der das ganze Projekt wesentlich verantwortet und betreut hat. Er hat insbesondere auch den Drucker und Buchbinder besorgt. Besonderen Dank sprach er an die Autoren Wolf-Christian und Christine aus, die in hervorragender und einfühlsamer Weise nicht nur die Familiengeschichte mit ihren Beiträgen insgesamt auf den neuesten Stand gebracht haben, sondern auch mit den vielfältigsten Wünschen und Problemen bei einer Geschichtsschreibung über die unmittelbar vergangene Zeit in hervorragender Weise umgegangen sind.

Die Matrikel nun auch Online verfügbar

Endlich ist das Problem der zwei Datenbanken geklärt worden, die dadurch entstanden sind, dass die Adressverwaltung aufgrund eines eigenen Programms von Rüdiger, der ja leider inzwischen verstorben ist, verwaltet wurde, während die Matrikel durch ein von Herrn John geschriebenes und verwaltetes Programm verwaltet wurden. Das machte oft Doppelarbeit notwendig und führte insbesondere dazu, dass man nicht in beiden Datenbanken gleichzeitig suchen und eingeben konnte. Dieses Problem ist jetzt gelöst, indem beide Datenbanken zusammengeführt worden sind. Das Ergebnis ist mit der ersten Adressenliste, die bei diesem Familientag ausgegeben wurde, zu besichtigen. Sicher wird es noch einige Anlaufschwierigkeiten geben und sicher ist auch noch Einiges zu verbessern. Im Großen und Ganzen ist es aber gesichert, dass in der Gesamtdatenbank nach lebenden und verstorbenen Wedels gleichermaßen gesucht werden kann.

In Zukunft soll jeweils für ein Haus oder einen Stamm eine Person verantwortlich sein und in Absprache mit dem Familienarchivar, die
jeweiligen Angaben auf dem neuesten Stand hält. Dabei gilt das Vier-Augen-Prinzip.

Lupold Lehsten trägt über "Ahnentafeln" vor

Ein Vortrag von Lupold Lehsten über Ahnentafeln, Stammbäume und deren Aussagekraft und Aussagewert war der nächste Tagesordnungspunkt. Lupold erläuterte dies an einer neuen Ahnentafel der Gödenser Wedel, die eine neue ergänzende Fassung der in Gödens seit vielen Jahren hängenden Tafel „Die Häuptlinge und Herren in Gödens und ihre Nachkommen" darstellt. Er berichtet anschaulich darüber, welche Entscheidungen bei der Anlage der Tafel zu treffen waren und was die Tafel leisten kann und was nicht.

Lupold stellte anhand dieser Tafel anschaulich dar, dass solche Tafeln hinsichtlich ihrer Aussage immer begrenzt sind und man sich
vorher genau entscheiden muss, was und wieviel man darstellen will, damit es überhaupt einmal noch in die Darstellung hineinpasst und zum anderen lesbar und übersichtlich bleibt.

"Ostfriesenolympiade" als Beiprogramm

Hervorragend durch Helen (Gödens) betreut fand für Jugendliche und jung gebliebene eine Ostfriesenolympiade mit den Disziplinen "Trecker Rodeo", "Teebeutelzielwurf", "Gummistiefelweitwerfen" und Padstockspringen statt.

 


Nachmittag und Abend in Gödens

Der Nachmittag konnte zu Spaziergängen im Park und Gesprächen genutzt werden, was allerdings teilweise durch Regen erschwert wurde. Wer Lust hatte, konnte sich auch mit gefahrlosen Laserflinten - ein  Laserstrahler in eine echte Flinte integriert - Tontauben schießen.

Mitglieder des " Ordens Deutscher Falkoniere" zeigten Vögel und erklärten und erläuterten die Falkenjagd. Eine ebenfalls angebotene Boßeltour fiel leider dem einsetzenden Dauerregen zum Opfer.

Am Abend fand dann der traditionelle Familienball statt - wieder im festlich geschmückten Barocksaal. Nach einem guten Essen mit schönen Reden wurde dann noch bis in den frühen Morgen getanzt.